Chirotherapie

Monday, December 19, 2005

Chirotherapie

Homöopathie und Chirotherapie.

Theorie, Klinik und Fallbeispiele



Dies ist ein
ausgesprochen
praxisbezogener Vortrag.
Er soll zeigen,
wie sich so unterschiedlich
erscheinende Gebiete
wie Homöopathie
und Chirotherapie
sinnvoll miteinander
zum Nutzen von Patient
und Therapeut
verbinden lassen.
Die Chirotherapie
stellt sich vor,
„verschobene“ Gelenke
an ihren
funktionellen Platz
zurückzubringen.

Dies geschieht in der Regel
durch genau
definierte Griffe und Bewegungen,
die dem Patienten
nach einer
genauen Funktionsanalyse
appliziert werden.

Atmung und Lagerung
sind dabei
unverzichtbare Hilfsmittel.
Die Chirotherapie
wurde in ihrer Frühform
bereits im alten Ägypten
durchgeführt.

In neuer Zeit hat sie sich
aus der Osteopathie
weiterentwickelt.

Zum Teil wird die Bezeichnug
Chiropraktik synonym
zu Chirotherapie verwendet.

Es gibt jedoch einige
Fachgesellschaften,
die durchaus auf
wesentliche Unterschiede
hinweisen.
Diese Definition soll jedoch
nicht Gegenstand des
heutigen Vortrags sein.


Die Verschiebung
des Gelenkes oder
des Wirbels ist in aller Regel
röntgenologisch nicht erkennbar.


Es handelt sich hier
um eine Art „Mikroluxation“,
die mit den
bildgebenden Verfahren
nicht hinreichend einzugrenzen ist.


Trotzdem ist ein Röntgenbild
bei manueller Reposition
unverzichtbar.

Es dient dem Ausschluss
von entzündlichen
oder tumorösen Erkrankungen,
sowie von Verletzungsfolgen,
soweit diese nicht allein
durch die Anamnese
ausgeschlossen werden können.


Die „Mikroluxation“
imponiert klinisch in der Regel
als eine mehr oder minder deutliche
Einschränkung der
normalen Gelenkfunktion.
Die betroffenen Gelenke
sind nicht in der Lage,
ihre natürliche Bewegung
uneingeschränkt zuzulassen.

Es gibt daher Theorien,
die von einer Art Adhäsion
der Gelenkflächen ausgehen.

Diese haften aneinander
wie zwei gläserne Flächen.

Sie sind daher auch
auf rein funktionelle Weise
wieder voneinander zu
trennen und gewinnen
damit ihre volle
Bewegungsfreiheit wieder.
Der mechanische und
der funktionelle Aspekt
reichen jedoch nicht aus,
um die Bedeutung
der Chirotherapie umfassend
zu beschreiben
(soweit dies überhaupt das Ziel
des vorliegenden Vortrages ist).

Von einem der Pioniere
der Chiropraktik,
D. D. Palmer 1845-1913,
stammen folgende Statements:

Ich nutze Chiropraktik
um den physikalischen Menschen
mit dem spirituellen Menschen
zu vereinen.
Nur der Körper
besitzt die Fähigkeit,
sich selbst zu heilen.


Es existiert eine angeborene
natürliche Lebenskraft
im Körper.



Zwischen der
natürlichen Lebenskraft
und der Wirbelsäule
kann es zu Interferenzen kommen,
diese führen zu einer
vertebralen Subluxation.

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